Körpertherapie Ausbildung

Basis-Training

Im Folgenden stellen wir ein paar Prinzipien unserer Energetischen Körpertherapie Ausbildung vor. Allerdings wird dies nur ein kleiner Eindruck sein, weil energetische Zusammenhänge letztendlich nur über den eigenen Körper erfahren werden können.

Mit dem Zitat:“ Man kann einen Menschen nichts lehren, man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu entdecken.“ von Galileo Galilei (1564 – 1642) bringen wir zum Ausdruck, dass auch wir der Überzeugung sind, dass jeder Trainee all das Wissen und die Fähigkeiten, welche benötigt werden um mit Klientinnen und Klienten energetisch arbeiten zu können, bereits in sich trägt.

Wir können den Trainees also nicht wirklich etwas beibringen, weil sie bereits energetisches Bewusstsein besitzen. Jeder Mensch wird mit diesen energetischen Fähigkeiten geboren.

Wir können aber die Trainees inspirieren, Energiearbeit wieder für sich zu entdecken. Deshalb beschäftigen wir uns in unserer Ausbildung eher damit, welche psychischen und körperlichen Hemmnisse und Blockierungen es zu lösen gilt, um das energetische Potential wieder ins Fließen zu bringen. Dazu brauchen die Trainees zunächst erst mal nur eine offene Haltung, ihre Neugier, eine innere Bereitschaft loszulassen und ihre Freude am Entdecken und Erspüren.

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Die Energie folgt der Aufmerksamkeit

Dieses Prinzip haben wir zum ersten Mal in den 90 er Jahren im Huna Schamanismus von Serge Kahili King auf Hawaii kennen gelernt. Dieses Prinzip machen wir uns in der körpertherapeutischen Arbeit zunutze, indem wir den Menschen zunächst erklären, dass sie mithilfe ihrer Aufmerksamkeit ihre Wahrnehmung und ihren Energiezustand verändern können. Dies ist äußerst wichtig, weil viele Menschen das Gefühl haben, dass sie bezüglich ihrer Wahrnehmung und ihrer Gefühlszustände keine Wahlmöglichkeiten mehr haben. Sehr häufig entsteht dies dadurch, dass die Menschen versuchen ihren Zustand allein durch ihr Denken zu verändern. Wenn aber die Aufmerksamkeit übermäßig auf das Denken gerichtet ist, fehlt die Verbindung zum Körperbewusstsein. Diese Verbindung stellen wir in der  zunächst über das Vertiefen der Atmung her. Die Atmung hat quasi eine Schlüsselfunktion, wenn es darum geht, wieder ins Spüren, Empfinden und Fühlen zu gelangen. Also weg vom Denken – hin zum Spüren.

Körpertherapie bewirkt Veränderungsprozesse im Hier und Jetzt

Was wir Gegenwart nennen, ist bloß der Zusammenprall von Gewesenem und Bevorstehendem – ein winziges Teil Sein, das sofort in die Elemente Vergangenheit und Zukunft zerfällt. – Eugène Ionesco (1912-94), rumän.-frz. Schriftsteller

Die Vergangenheit und die Zukunft sind mentale Projektionen unseres Verstandes. Das Einzige was wirklich existiert ist das Erleben im Hier und Jetzt. Durch unseren Verstand erschaffen wir im Moment des Nachdenkens innere Gedanken und Bilder über unsere Vergangenheit und Zukunft.

Unser Körper und unsere Atmung existieren im Hier und Jetzt. Unsere Atmung kann weder in der Vergangenheit noch in der Zukunft existieren. Das kann nur der Verstand innerhalb seiner Projektionen. Körperlich ist es nicht möglich einen Atemzug in die Vergangenheit oder in die Zukunft zu projizieren.

Durch die energetische Arbeit mit der Atmung, dem Körper und den Bewegungen richten wir die Aufmerksamkeit unserer KlientInnen auf das Hier und Jetzt. Für viele KlientInnen ist es ein großes Aha- Erlebnis, wenn sie ihre Energie und Kraft im momentanen Augenblick erleben. Die Magie des Augenblicks und die darin enthaltene Energie ist sehr stark. Plötzlich erleben KlientInnen, dass sie über ihre Vergangenheit und Zukunft nachdenken. Damit entsteht die Erkenntnis, dass die Chance zur Veränderung im Zustand des Hier und Jetzt gegeben ist.

Gleiches zieht Gleiches an- das Gesetz der Anziehung

Wenn wir davon ausgehen, dass unser menschliches Dasein (Körper, Geist, Seele) und das Universum aus Energieschwingungen bestehen, erfährt das Gesetz der Anziehung seine Gültigkeit. Gleichartige Schwingungen ziehen sich gegenseitig an und resonieren miteinander. Speziell in der Energetischen Körpertherapie Ausbildung ist dieses Gesetz sehr wichtig, weil wir die Energieschwingungen unserer KlientInnen fühlen können, wenn wir mitschwingen und unsere energetische Resonanz als TherapeutIn wahrnehmen können. Dies geschieht zunächst hauptsächlich auf der Ebene der Emotionen. Im weiteren Verlauf der Körperpsychotherapie Ausbildung werden die sensitiven und intuitiven Fähigkeiten der Trainees trainiert und gestärkt.

Unser Leben ist eine energetische Strömung und das Universum ist ein Meer aus Energie

Dieser Satz ist erst mal eine Hypothese. Denn selbst die Quantenphysik ist auf ihrem heutigen Stand nicht dazu in der Lage diese Hypothese naturwissenschaftlich eindeutig zu beweisen. Für viele Schamanen auf dieser Welt ist es allerdings die magische Wirklichkeit, in der sie leben. Für sie ist ihre persönliche Erfahrung Beweis genug. Einen objektiven Beweis im Außen gibt es allerdings dazu nicht.

Wenn wir aber dennoch einen Augenblick annehmen, dass diese Hypothese richtig ist, entsteht die logische Schlussfolgerung, dass unser Leben dann gelingen wird, wenn wir unsere energetischen Strömungen auf allen Daseinsebenen wieder zulassen können. Dann entsteht eine Einheit mit den universellen Strömungen, die uns umgeben. Eine annähernd ähnliche Erfahrung der Einheit haben wir wahrscheinlich alle im Mutterleib erlebt.

Wir arbeiten mit den biologischen Energien, die jedem Menschen von seiner Geburt an mitgegeben sind und in natürlicher Art und Weise, ohne sein willentliches Zutun, fließen. Jede Veränderung, Hemmung und Blockierung dieser frei fließenden biologischen Energien bringt körperliche und psychische Symptome und Problemstellungen mit sich.

Biologische Energien, beschreiben wir in der Körpertherapie Ausbildung durch die Begriffe: Frequenzen, Schwingungen, Strömungen, Wellen, Vibrationen und Pulsationen. Diese Energien können durch Messgeräte nachgewiesen werden. Die Gehirnströmungen z.B. durch die Elektroenzephalografie (EEG).

Der bildhafte Vergleich mit dem Haushaltsstrom, mit dem wir täglich umgehen, liefert eine gute Vorlage, um die Wirkungsweise von biologischer Energie darzustellen. Der Strom als Energiequelle fließt unsichtbar aus der Steckdose und kann zu unterschiedlichsten Zwecken benutzt werden, je nachdem welches Gerät ans Netz angeschlossen wird. Unsere biologische Energie ist für unsere Augen auch unsichtbar. Dennoch können wir sie durch den Fokus unserer Aufmerksamkeit zu unterschiedlichsten Handlungen und Zwecke benutzen.

Zielstellung der Körpertherapie Ausbildung

Als Kind sind viele Menschen noch in der Lage ihr emotionales Erleben mit ihrem ganzen Körper auszudrücken. Aufgrund von gesellschaftlichen Konditionierungen und Traumata haben die meisten Menschen diese emotionale Bewegungsfreiheit verloren. Häufig unterdrücken sie anbahnende Gefühlsausbrüche, weil sie Angst vor deren Intensität haben. Die Unterdrückung der Emotionen diente in der Vergangenheit als Schutz vor einer emotionalen Überbelastung. Der Mechanismus der Verdrängung bleibt aber im Körper und Energiesystem über all die Jahre bestehen und er kann sich durch ähnlich belastende Erfahrungen weiter verstärken.

Das Verdrängen von unerwünschten Gefühlen geschieht durch muskuläre Anspannung und Unterdrückung der natürlichen Atmung. Zudem wird die Verdrängung durch chronisch- muskuläre Anspannung weiter erhalten und gefestigt.

Die chronische Anspannung der Muskeln lässt sogenannte amorphe Strukturen im Körper entstehen. Diese Muskelstrukturen schlucken Energie. Amorphe Strukturen bieten keine Resonanz. In der Extremform sind die Muskeln entweder bretthart (hyperton) oder völlig erschlafft (hypoton). Beide extreme Formen lassen keine Schwingung, Federung oder Resonanz mehr zu.

Der Körper von vielen Menschen hat seine Schwingungsfähigkeit verloren. Er ist durchsetzt von Verhärtungen, Verdichtungen und Anspannungen.

Ziel der Körpertherapie Ausbildung ist es, den Trainees ein Bewusstsein darüber zu vermitteln, wie sie den ganzen Körper und das Energiesystem ihrer KlientInnen wieder in Schwingungen versetzen können, so dass amorphe Strukturen vitalisiert werden und ein unwillkürlicher und ganzheitlicher emotionaler Ausdruck entstehen kann.